Das Team

Martin Vega und Sophie Jackl von Kite Addict Colombia sind Pioniere des Wassersports in Kolumbien, nachdem sie vor ca 10 Jahren die erste Kiteboarding-Schule im Departement von La Guajira gegründet haben.

Unsere Geschichte

Vor fast 10 Jahren haben wir uns auf dem Meer beim Kiteboarden verliebt, eine Extremsportart, die vom Wind abhängt. Martin wuchs in Puerto Colombia auf und lebte ein Leben lang am Meer. Er begann mit dem Windsurfen mit nur 12 Jahren, übte, unterrichtete und nahm an Wettkämpfen teil. 2005 lernte er Kitesurfen und brachte es nach Puerto Velero. Er unterrichtet seit fast 20 Jahren Wassersport und leitet Kiteschulen. Er fand seine Leidenschaft im Sport und in der Unterstützung junger Sportler. Die gebürtige Deutsche Sophie war Martin’s Schülerin und hat sich nicht nur in den Sport und die Guajira verliebt, sondern auch in den Kitelehrer! Sie studierte Internationale Entwicklung in Wien und gründete im vergangenen Jahr die Stiftung Jouktai. Jetzt ist sie die Leiterin der Schule und Präsidentin der Stiftung.

Unser Anfang

Wir haben 2011 die erste Kiteboarding-Schule in La Guajira eröffnet. Wir sind in Cabo de la Vela angekommen, einer Stadt im Nirgendwo mitten in der Wüste. Der Anfang war schwer, nur Touristen kamen in der Hochsaison, bis die Leute herausfanden, dass es der perfekte Ort zum Kiten ist. Der Sport zog viel Aufmerksamkeit der jungen Leute von Cabo auf sich. Wir haben zuerst angefangen, Nelson zu unterrichten, einen Wayuu-Jungen, der 10 Geschwister hat. Wir unterrichteten seinen Bruder, seine Cousins, Freunde und seine Schwestern. Dieser Junge ist jetzt 20 Jahre alt und besitzt zusammen mit seinem Bruder Adalberto eine eigene Kite-Schule. Adalberto ist Teil der Stiftung und dank der Unterstützung vieler Freunde und Kunden konnten wir ihn nach China zu der Qualifikation für die Olympischen Spiele schicken. Von Fischern und Handwerkern sind diese jungen Menschen zu selbstständigen Entrepreneuren geworden, mit mehr Möglichkeiten zur Eigengestaltung ihres Lebens und einer offeneren Weltanschauung. Wir erreichten in Cabo de la Vela durch die Eröffnung des Wassersports einen konstanten und nachhaltigen Tourismus.

Neues Familienmitglied

Letztes Jahr ist unsere Tochter Amélie in unser Leben getreten und hat unsere Welt komplett verändert. Wir beschlossen, nach Riohacha zu ziehen und damit neue Pläne zu schmieden.

Neue Herausforderungen

Mit einer Erfahrung von 20 Jahren und einer Sozialarbeit, die bereits zufriedenstellend geleistet wurde, möchten wir Wassersport in die Stadt Riohacha und ihre Umgebung bringen und so den Tourismus steigern und zum Fortschritt und zur Entwicklung der Region beitragen.

Das Team

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